Corona: Hier finden Sie die aktuellen Informationen zu den Maßnahmen in unserer Gemeinde (z.B. das Notprogramm)

Informationen zu den öffentlichen Gottesdiensten unserer Gemeinde ab dem 09. Mai können Sie im Infoblatt nachlesen
WICHTIG: Für die Teilnahme an den Vorabend- und Sonntagsmessen ist eine verbindliche Voranmeldung im Pfarrbüro erforderlich!

Aufruf: Wir suchen Helfer zur Durchführung der Vorabend- und Sonntagsmessen. Nähere Informationen finden Sie hier

 

 

Termine

Unsere Frauengruppe trifft sich jeden 2. Mittwoch im Monat.

 

Die aktuellen Termine finden Sie in unserem Kalender.

10.06.20, 17:30 Uhr Besuch der Sacrower Heilandskirche
13.06.20, 07:30 Uhr Frauenwallfahrt zum Kloster Helfta
12.07.20, 00:00 Uhr kfd - 31 Jahre in Maria, Hilfe der Christen
22.07.20, 18:00 Uhr Festtag Maria von Magdala
04.08.20, 08:00 Uhr Tagesfahrt
12.08.20, 18:00 Uhr Spaziergang mit Picknick, Kräutersuche
28.08.20, 16:00 Uhr Basistreff in Mainz nur für Neumitglieder
05.09.20, 10:00 Uhr Spandauer Pilgerweg
12.09.20, 10:00 Uhr Spandauer Pilgerweg
19.09.20, 10:00 Uhr Spandauer Pilgerweg
24.09.20, 16:00 Uhr Exerzitien für Frauen: „Grauzone? – Welche Farbe hat mein Glaube
26.09.20, 14:30 Uhr 60 Jahre kfd im Erzbistum Berlin kfd. die macht. für dich. für alle
07.10.20, 16:00 Uhr An ver-rückten Orten
14.10.20, 19:00 Uhr Festival of lights
03.11.20, 17:00 Uhr An ver-rückten Orten
11.11.20, 17:00 Uhr Besuch eines kath. Archivs
25.11.20, 18:00 Uhr Ökumenischer Frauengottesdienst,
07.12.20, 16:00 Uhr Adventliches Beisammensein
09.12.20, 18:00 Uhr Adventsmeditation


Hier geht es zum detaillierten Kalender

Palmsträuße

Die kfd dankt allen Spendern beim „Kauf/Spende“ der Palmsträuße am Palmsonntag. Es gab einen Erlös von
€ 290,50
. Die Summe kommt in diesem Jahr den Missions-
ärztlichen Schwestern  hier in Berlin, als Aufwands-
entschädigung bei ihren Einsätzen als Notfallseelsorgerinnen im Katastrophenfall zugute .

 

Maria 2.0

Angefangen hat die Initiative Maria 2.0 im Kleinen, im katholischen Münster. Vor allem Frauen, engagierte Frauen, diskutierten über die aktuelle Situation in der Kirche. Es waren Frauen, die ihre Kirche lieben und in ihr beheimatet sind. Sie wünschen sich für ihre Kinder und Enkel eine Kirche, in der es wieder um die Botschaft Jesu geht. Seit Jahrzehnten wird immer über die gleichen Fragen diskutiert: Diakonat der Frau, Zulassung zu allen Weiheämtern, Pflichtzölibat, Sexualmoral und Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs. Es wurde geredet, gefordert, gehofft und gebetet, dass sich in der Kirche etwas bewegt. Doch weil sich nichts geändert hat und weil die seit Jahren aufs Neue beteuerte Reformbereitschaft die Abschaffung bestehender männerbündischer Machtstrukturen nicht in Sicht ist, haben die Frauen zum Handeln aufgerufen. Sie riefen zum „Kirchenstreik“ auf. Frauen sollten eine Woche lang keine Kirche betreten und alle Ehrenämter ruhen lassen. Stattdessen in weißer Kleidung, mit weißen Tüchern vor der Kirche Gottesdienst feiern und so ihrer Hoffnung auf Neubeginn Ausdruck verleihen, so wie Jesus durch seine Auferstehung einen Neuanfang gesetzt hat. Frauen aus vielen Städten Deutschlands haben sich dieser Aktion angeschlossen, so auch in Berlin. Es wurde zwar nicht gestreikt, aber vor der St. Hedwigs-Kathedrale, der Bischofskirche, fand am Donnerstag, 16.05.2019, ein Gottesdienst statt. Die St. Hedwigs-Kathedrale, die derzeit wegen Sanierung und Umbau geschlossen ist, wurde damit zu einem symbolträchtigen Zeichen: mit Reformen, insbesondere mit der Gleichstellung von Frauen ist in absehbarer Zeit nicht zu rechnen.

Ein hoffnungsvolles Zeichen setzten ca. 200 Frauen und Männer, darunter viele Ordensleute aus verschiedenen Ordensgemeinschaften. Sie sind der Einladung zu diesem Gottesdienst gefolgt und haben betend und singend mit Psalmen und Bibellesung die Reformen begründet und sich für die Erneuerung der Kirche stark gemacht.

Nach dieser Aktion gab es ein Nachdenken wie die Sehnsucht nach Erneuerung der Kirche weiterhin sichtbar gemacht werden kann. Frauen aus verschiedenen Gemeinden sowie die Frauenverbände kfd und KDFB haben sich zu einem Aktionsbündnis Maria 2.0 zusammengeschlossen und am 3. November 2019 erneut einen Gottesdienst vor der St. Hedwigs-Kathedrale gefeiert. Anschließend fand eine Begegnung im Kathedralforum statt zu der auch der Erzbischof kam und sich den Fragen der Teilnehmer*innen insbesondere zur Rolle der Frau in der Kirche stellte.
Der Missbrauchsskandal und die Veröffentlichung der von den Bischöfen in Auftrag gegebenen Studie haben zum Vertrauensverlust in der Kirche geführt und bei vielen Entsetzen und tiefe Betroffenheit ausgelöst. Das war ein Grund zur Belebung der Reformdebatte. Mit der Aktion #MachtLichtAn hat die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands zur Erneuerung der Kirche aufgerufen und u.a. gefordert, verkrustete Machtstrukturen abzuschaffen und die kirchliche Sexualstruktur zu verändern.

Im September 2019 startete die kfd die Kampagne für eine gleichberechtigte Kirche und forderte den Zugang von Frauen zu allen Diensten und Ämtern. Das Symbol dieser Kampagne ist das Purpur Kreuz.

Die Forderungen und Symbole dieser Aktionen werden in die weiteren Veranstaltungen von Maria 2.0 einfließen, die für 2020 geplant werden.

Angelika Streich
katholische Frauengemeinschaft Deutschlands-kfd Berlin

- 30 Jahre kfd in unserer Gemeinde -

Am 12.07.1989, kurz vor dem Mauerfall wurde auf Initiative von Pfarrer Ulrich Weidel hier in Maria, Hilfe der Christen eine Gruppe der kfd gegründet.

 

Frauen aus dem Berliner Diözesanverband waren anwesend und haben den Gründungsfrauen die Anliegen der kfd als größtem deutschen Frauenverband nahe gebracht. Frauen die sich kaum kannten, verschiedener Altersgruppen, von der jungen Mutter bis zur jungen Oma, wollten ihre Interessen innerhalb der Gemeinde und auch darüber hinaus vertreten.

 

Die großen Altersunterschiede, die verschiedenen Anliegen, Interessen und Bedürfnisse mussten unter einen Hut gebracht werden. Dies gelang innerhalb kurzer Zeit ganz vorzüglich. Dabei haben Wochenendfahrten, Tagestouren und auch Spendenaktionen, die mit großem Engagement durchgeführt wurden, geholfen.

 

Auf Gemeindeebene haben wir viele Aktivitäten mit und für die Gemeinde durchgeführt, z.B. ein Antigewalttraining sowie Rhetorikkurse.

 

Gemeinsam gestaltete Gottesdienste, Maiandachten, Roratemessen Kreuzwegandachten, Gebetsstunden, der ök. Weltgebetstagsgottesdienst und Rosenkranzandachten wurden mit der Gemeinde gefeiert, um unseren Glauben zu vertiefen und zu festigen und die Anliegen der Frauen in der Kirche sichtbar zu machen, manchmal unter Hinzuziehung des jeweiligen Pfarrers. Aber auch besinnliche Gruppenabende in der Fasten- und Adventszeit stärken uns, bringen uns einander näher.

 

Bei all dem kommt die Geselligkeit nicht zu kurz, bei Radtouren, Wanderungen und kreativem Gestalten oder bei Kochabenden. Die Information über Kirchenanliegen und gesellschaftspolitische Diskussionen, sowie kulturelle Veranstaltungen werden immer mit kritischen Frauenaugen wahrgenommen und regen uns zu lebendigen Diskussionen an.

 

Wir verlieren aber auch die Interessen und Anliegen unseres Bundesverbandes nicht aus den Augen. Er ist immer noch der größte Frauenverband in Deutschland. Jeden Monat werden wir durch unsere Mitgliedszeitschrift frau und mutter über den Verband und besondere, aktuelle, kirchliche und gesellschaftspolitische Themen informiert. Der Verband und somit viele Frauen wünschen sich die Weihe von Diakoninnen und auch die Zulassung von wiederverheiratet geschiedenen kath. Christen zu den Sakramenten.

 

Die ungleiche Rentensituation der Frauen, die ungleiche Bezahlung, die Gleichstellungsproblematik und andere Themen zwingen die kfd, sich einzumischen, u.a. mit Unterschriftsaktionen fir schon Erfolge erziehlten

 

Unsere Bundesvorsitzende, Mechthild Heil ist Abgeordnete im Bundestag. Neben Frau Nahles gehören inzwischen auch andere Abgeordnete unserem Verband an, sodass die Anliegen der kfd (Frauen) mehr Gewicht und Beachtung in der Politik erhalten.

 

Unser Diözesanverband bietet viele Veranstaltungen auch ökumenisch für alle interessierten Frauen/Menschen an. Den größten Zustrom hat jährlich der ök. Kreuzweg-Kirchgang, der immer in der Karwoche, mit anderen Religionsgemeinschaften und durch die Straßen Berlins, ob in Marzahn oder Hellersorf, Spandau oder Wedding mit dem Kreuz voran gegangen wird.

 

Das Leitbild der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands gilt auch in Maria, Hilfe der Christen und lautet:

 

leidenschaftlich glauben und leben

 

Dies wollen wir in lebendiger Gemeinschaft umsetzen bei einem Gottesdienst am 22. Juni 2019 in der Behnitzkirche um 17.00h.

Rosemarie Buchhorn

 

Wir treffen uns jeden 2. Mittwoch im Monat. Diese Treffen stärken und ermutigen uns, uns mit religiösen, politischen und wirtschaftlichen Themen unserer Zeit auseinanderzusetzen und uns einzumischen. Aber auch Geselligkeit, Meditationen und die Gestaltung von Gottesdiensten gehören zum Programm. Durch gemeinsame Kurzreisen und Ausflüge bekommen wir eine andere "Nähe“ zueinander, die guttut.

Durch unseren starken Frauenverband, den mitgliederstärksten in Deutschland, erhalten wir Unterstützung und Anregungen. Die letzte politische Einmischung war unsere Unterschriftensammlung für den Bundestag, um uns für die Gerechtigkeit in Sachen Mütterrente einzusetzen. Wie es aussieht, mit Erfolg.

 

Wir unterstützen durch Spenden Frauen- und Kinderprojekte in Deutschland und weltweit.

Wir freuen uns über neue Frauen. Schnuppern Sie rein, melden Sie sich!

 

Rosemarie Buchhorn

 

Weitere Infos unter: Tel.: 030 335 03 936,zum Kontaktformular
  www.kfd-berlin.de  (Diözesanverband)
  www.kfd-bundesverband.de  (Bundesverband)

 

 

Die zehn Leitbildsätze der kfd

kfd – als katholischer Frauenverband eine kraftvolle Gemeinschaft.

kfd – eine starke Partnerin in Kirche und Gesellschaft.

kfd - ein Frauenort in der Kirche, offen für Suchende und Fragende.

 

 

Wir machen die bewegende Kraft des Glaubens erlebbar.

Wir setzen uns ein für die gerechte Teilhabe von Frauen in der Kirche.

Wir schaffen Raum, Begabungen zu entdecken und weiter zu entwickeln.

Wir stärken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und in ihren jeweiligen Lebenssituationen.

Wir engagieren uns für gerechte, gewaltfreie und nachhaltige Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Einen Welt.

Wir handeln ökumenisch und lernen mit Frauen anderer Religionen.

Wir fördern das Miteinander der Generationen.

 



Stand: 27.12.2019 13:25