Corona: Hier finden Sie die aktuellen Informationen zu den Maßnahmen in unserer Gemeinde (z.B. das Notprogramm)

Kath. Pfarrgemeinde Maria, Hilfe der Christen, 15. März 2020

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Schwestern und Brüder,

aufgrund der „Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus in Berlin“ des Senats vom 14.03.2020 sowie der Anweisungen des Generalvikars des Erzbistums Berlin vom 14.03.2020 sehen wir uns zu dieser schmerzlichen Entscheidung gezwungen:

Alle Hl. Messen, Gottesdienste
und Veranstaltungen unserer Gemeinde
fallen ab sofort und bis auf weiteres aus!


Über die Verordnung wurden wir erst am späten Samstagabend informiert und bedauern diese Umstände zutiefst - sehen derzeit aber keine andere Möglichkeit als das Aussetzen sämtlicher Gottesdienste und Gemeinde- veranstaltungen.

Der Erzbischof von Berlin hat überdies für alle Gläubigen die Verpflichtung zur Teilnahme an Sonn- und Feiertagsmessen („Sonntagspflicht“) aufgehoben. Weitere Informationen des Erzbistums erhalten Sie hier:
www.erzbistumberlin.de.
Unterstützen Sie ältere Menschen darin, dass sie zu Hause bleiben können, halten Sie via Telefon / Internet Kontakt zu einsamen Personen und teilen Sie uns über das Pfarrbüro mit, wenn Sie von Schwerkranken wissen, die seelsorglichen Beistand oder den Empfang der Krankensalbung bzw. der Sterbesakramente wünschen.

Wir werden in den nächsten Tagen beraten, wie wir wenigstens unsere Pfarrkirche zum stillen Gebet tagsüber öffnen können. Über aktuelle Neuigkeiten informiert Sie unsere Homepage.
Das Pfarrbüro bleibt nacht heutigem Stand regulär geöffnet, bitte nutzen Sie für Anfragen vorrangig Email und Telefon (030-353963-0) und sehen Sie nach Möglichkeit von persönlichen Besuchen ab.

Wir bitten Sie um Ihr Verständnis für diese - auch für uns - überraschende Entwicklung. Seien Sie versichert: Die Priester dieser Gemeinde feiern auch weiterhin jeden Tag privat die Heilige Messe für Sie und in den Anliegen unserer Pfarrgemeinde. Bleiben wir im Gebet verbunden!

Pfarrer Thorsten Daum                  Pfarrvikar David Hassenforder

St. Elisabeth

 

Die Kapelle des St. Elisabeth Seniorenheims in der Waldsiedlung in Hakenfelde war von 1928 bis 1975 Gottesdienststätte und Seelsorgezentrum für die Katholiken im nördlichen Teil Spandaus.

 

Das St.-Elisabeth-Haus im Fichtenweg 17-29/Ecke Buchenweg wurde am 17. Juni 1928 als Wohnheim für erwerbstätige Frauen und Mädchen eingeweiht und in den 1930er-Jahren zum Altenheim umgewidmet. Die Hauskapelle war zunächst eine Filialkirche der Spandauer Pfarrei Maria, Hilfe der Christen. Den Gottesdienst hielten Hausgeistliche. 1953 wurde die Kuratie St. Elisabeth seelsorglich selbstständig, erster Kurat war Karl Ernst Kuhn. 1966 kam die vermögensrechtliche Selbstständigkeit mit eigenem Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat hinzu. Im Garten des Heimes wurde ein Pavillon für Gemeindeaktivitäten errichtet.

 

Am 29. August 1975 wurde das neu erbaute Gemeindezentrum in der Cautiusstraße geweiht. In feierlicher Prozession zog die Gemeinde von hier nach dort, und bald wurde aus der Kuratie St. Elisabeth die Pfarrgemeinde St. Lambertus, die ihrerseits dann 2002 wieder mit der Mutterpfarrei Maria, Hilfe der Christen zusammengeschlossen wurde.

 

Nach wie vor wird in St. Elisabeth mehrmals in der Woche die heilige Messe gefeiert. Das Heim befand sich von Anfang an in Trägerschaft der Pfarrgemeinde. Der Geist des Hauses wird mitbestimmt durch die Ordensfrauen, die hier wohnen  und tätig sind. Von 1928 bis 1983 waren es die Grauen Schwestern von der Hl. Elisabeth, seit 1986 sind es indische Franziskanerinnen vom unbefleckten Herzen Mariens.

 

Einmal im Jahr, zu Erntedank, versammelt sich die ganze Gemeinde in St. Elisabeth zu Gottesdienst und geselliger Begegnung.

 

 

 

 

 

 

 

 




Stand: 25.11.2017 10:24