Aus der Verwaltung

 

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Schreiben vom September 2020

 

Liebe Gemeindemitglieder,


wie Ihnen sicherlich aufgefallen ist, hat die Bürokratie in den letzten Monaten innerhalb der Pfarrgemeinde zugenommen. Dies liegt nicht daran, dass wir im Büro Langeweile haben oder Ihnen das Leben erschweren wollen, sondern daran, dass wir gesetzlich verpflichtet sind, bestimmte Maßnahmen umzusetzen. Einige Regelungen sind neu, andere wurden bislang aus Zeitgründen vernachlässigt. Im Zuge der Neustrukturierung wollen wir nun zusammen mit Ihnen versuchen, allen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Organisation gerecht zu werden. Dabei wollen wir allerdings nicht „päpstlicher als der Papst“ sein. Das Gemeindeleben soll möglichst wenig eingeschränkt werden und die Maßnahmen sollen handhabbar bleiben. In den meisten Bereichen geht es darum, einmal bestimmte Abläufe festzulegen, die uns dann künftig als Orientierung dienen.


Namen, Adressen und Geburtstage


So ist der Datenschutz immer wieder in aller Munde und fast alle sind genervt, wenn die Rede darauf kommt. Dabei geht es ja nicht darum, uns zu drangsalieren und alles schwieriger zu machen; vielmehr sollen unser aller Daten so geschützt werden, dass sie nicht frei zugänglich sind und zu unserem Nachteil verwendet werden können. Wir bemühen uns im Team darum, die Erfordernisse möglichst transparent aufzubereiten und umzusetzen.  Dafür kann es erforderlich sein, dass wir die eine oder andere Unterschrift von Ihnen erbitten. Kommen Sie bei Fragen oder Wünschen gerne auf uns zu! Auch wir haben immer wieder Auslegungsfragen, mit denen wir uns dann an die Experten wenden.


Verbandskasten und Gebrauchsanleitungen


Arbeitsschutz ist ein weiteres Thema, das uns alle betrifft. In der Regel denkt man hier eher an den Dachdecker oder – aktuell – an eine Virologin in Schutzkleidung. Zum Arbeitsschutz gehören aber auch gut beschilderte und beleuchtete Fluchtwege, schnell erreichbare Verbandskästen, gewartete Feuerlöscher und geprüfte Elektrogeräte sowie richtig funktionierende Werkzeuge. Und wer darf eigentlich welches Gerät in Küche, Keller oder Garten benutzen? Hier liegt die Pflicht zur Information und Umsetzung zwar vor allem beim Mitarbeiterteam, aber ohne Ihr Zutun ist das natürlich nicht möglich: Welche Geräte von den Gruppen genutzt werden, wo es Beschädigungen oder Mängel gibt, wo Informations- und Schulungsbedarfe bestehen oder wo einfach nur Unterstützung gewünscht ist – hier sind wir auf Ihre Zuarbeiten angewiesen! Nicht alle Maßnahmen erscheinen allen Beteiligten immer als sinnvoll, aber der Gesetzgeber hat klare Vorgaben gemacht, von deren Einhaltung im Zweifel auch das Bestehen eines Versicherungsschutzes abhängt.


Einkommenssteuer und Kuchenbasar?


Auch wenn es ums Geld geht, stehen -- vor allem organisatorische -- Änderungen an. Hintergrund ist ein Gesetz, das auch Kirchengemeinden ab Januar 2021 dazu verpflichtet, eine Steuererklärung abzugeben und ggf. Einkommenssteuer auf getätigte Einnahmen zu zahlen. Für den Staat ist dabei zunächst irrelevant, woher die Einnahmen kommen und wofür das Geld dann verwendet wird. Allerdings haben wir bei korrekter Anwendung viele Spielräume, die zu nutzen wir natürlich anstreben. Entscheidend ist die vollständige Erfassung aller Einnahmen und Ausgaben (getrennt voneinander!), die die Kirchengemeinde mit ihren Gruppen tätigt. Andernfalls steht der Vorwurf der Steuerhinterziehung im Raum, der entsprechende Strafen nach sich ziehen kann. Deswegen sollen einzelne Gruppen keine eigenen Kassen mehr führen; alle Geldflüsse müssen über die Kirchenkasse laufen. Zur besseren Übersicht können zur Verwaltung zweckgebundener Gelder buchhalterische Unterkonten angelegt werden. Derzeit lassen wir von einem Steuerbüro alle finanziellen Abläufe prüfen, um unsere Einnahmen korrekt ausweisen zu können und unnötige Steuerzahlungen zu vermeiden. Sind die Abläufe einmal geklärt, sollten sich für das Gemeinde- und Gruppenleben  kaum Einschränkungen ergeben. Wir halten Sie auf dem Laufenden und stehen für Fragen zur Verfügung.


Einer für alle und alle für Einen


Ein weiteres Anliegen möchten wir Ihnen ans Herz legen: Gemeinderäume (auch Keller) sind KEINE Abstellräume, und über saubere Räume freuen sich alle Nutzer! Nur wenn ALLE mithelfen, kann es funktionieren!
Ein dickes Dankeschön sei an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern ausgesprochen, die immer wieder – und teilweise schon seit vielen Jahren – an der Gestaltung des Gemeindelebens mitwirken: Weiter so, wir brauchen Sie!!!
Sollten Sie Ideen haben für Projekte, Gruppen oder einzelne Aktionen, so freuen wir uns über Ihre Rückmeldung! Gerne kommen wir mit Ihnen ins Gespräch!


Auch Kritik ist selbstverständlich willkommen. Bedenken Sie aber bitte stets, dass auch wir nur Menschen sind, und auch uns Fehler unterlaufen können, aus denen keine „böse Absicht“ abgeleitet werden sollte.


Mit herzlichem Dank für Ihr Engagement und Ihr Verständnis

 

Pfarrer Thorsten Daum, Vorsitzender des Kirchenvorstands
Norbert Maxara, stellv. Vorsitzender des Kirchenvorstands
Dr. Monika Schattenmann, Verwaltungsleiterin

 

 

Stellenangebote

 

Hausmeister/in für die Kita gesucht

 
Nach langjähriger Tätigkeit wird Herr Schill seinen Dienst als Hausmeister in der Kita St. Marien beenden.
 
Gesucht wird zum 01.12.2020 ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin für handwerkliche Tätigkeiten in Haus und Garten der Kindertagesstätte. Der Arbeitsumfang beträgt 5 Stunden in der Woche.
 
Bei Interesse melden Sie sich bitte in der Kita oder im Pfarrbüro.

 

Reinigungskraft für das Gemeindehaus St. Marien gesucht

 

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue Reinigungskraft für unser Gemeindehaus in der Galenstraße, Informationen zu Art und Umfang der Tätigkeit erhalten Sie im Pfarrbüro.

 




Stand: 13.10.2020 17:17