Was ist - Was war
2020

 

Heiligabend in St. Marien - mit Abstand gut!


Die Engel verkündeten den Hirten die Frohe Botschaft auf den Feldern. Ihre Verkündigung aus dem Lukasevangelium war in der Kirche auf dem Weg zur Krippe aufgehängt. Und wer sich die Zeit nahm, dem wurde sie ganz persönlich verkündet. Dem Alter angepasst und auf Abstand hat Susanne Vorgerd nachmittags den Besucherinnen und Besuchern sie jeweils ganz individuell erzählt. Wer die Krippe besucht hatte, konnte vor der Kirche ein Lied singen und sich mit einem warmen Zwergenpunsch auf die häusliche Feier einstimmen.

 

Weihnachten 2020: ganz schön… anders!


Unter schwierigen Bedingungen war es uns möglich, Weihnachten zu feiern. Ob beim persönlichen Gebet in der kreativen und unermüdlichen Einsatz von Haupt- und Ehrenamtlichen. Ihnen allen gilt es DANKE zu sagen, dafür, dass die Kirchen offen waren; dass die Schutzkonzepte eingehalten werden konnten und viele Ordner mithalfen; dass sich jeder sicher fühlen konnte; dass Musik und Gesang das Herz erfreuten; dass wir draußen am Weihnachtsbaum singen durften; dass auch unangemeldete Besucher noch einen Platz in der Christmette erhielten; dass Kinder und Familien auch ohne Krippespiel das Wunder der Geburt Jesu entdecken konnten; dass die Kirchen so festlich geschmückt waren; dass Weihnachten eben nicht ausfiel,… und für so viel mehr!

 

Frank Zander besuchte Spandauer Foodtruck

 

In Berlin weiß man: Sänger und Entertainer Frank Zander engagiert sich in der Obdachlosenarbeit und für die Caritas. Da seine alljährliche Weihnachtsfeier für obdachlose Menschen nicht stattfinden konnte, besuchte er am Freitag vor Weihnachten den Foodtruck der Caritas, den er finanziell unterstützt. Noch mehr Bedürftige als sonst waren vor die Spandauer St.-Marien-Kirche gekommen, um ihren Wohltäter einmal persönlich zu sehen. Dieser dankte vor allem den vielen freiwilligen Helfern und packte dann selber mit an, ein festliches Essen und Geschenktüten auszuteilen.

 

Ein Ständchen vom Nikolaus


Kleine und Große wurden am 6. Dezember nach den Messen in St. Marien und St. Lambertus vom bischöflichen Besuch aus Myra überrascht. Nicht nur ein paar süße Gaben hatte Sankt Nikolaus mitgebracht, sondern auch seine Gitarre - das passende Lied zum Festtag konnten natürlich alle auswendig.


In diesen Zeiten auch ein herzliches Dankeschön für das gemeinsame Singen (das wir nur draußen dürfen) und für die musikalische Gestaltung unserer Gottesdienste sagen wir Michael Reichert, Margot Götz, Guido Cienski, Jürgen Rösler, Ehepaar Hoyer sowie Nadine und Natascha Horvath!

 

Martins(Hör)spiel der Kolping-Kids

Das Gemeindehaus wurde zum Tonstudio und von Aufregung war keine Spur: fast alle wollten mitmachen und die Rollen waren schnell verteilt, als es darum ging, unter professioneller Regie ein kleines Hörspiel zu St. Martin aufzunehmen. Damit machten die Kolping-Kids vielen kleinen (und auch größeren) Hörern eine besondere Freude, denn die Martinsfeiern mit Gottesdienst, Laternenumzug und Martinsfeuer mussten leider ausfallen. Wer das Werk noch einmal anhören möchte, findet es hier das Martins-Hörspiel. Über eine Postkartenaktion wurde dieser Link an alle Erstkommunion- und Kitakinder geschickt (und sogar Religionslehrer aus Falkensee haben ihre Schüler am Martinstag damit überrascht). Danke an die Kolping-Kids, die Musiker aus St. Marien und St. Nikolai und an den geduldigen Tonmeister Leonardo!

 

Gedenken an Pater Hermann Cohen


Am 10. November besuchte uns Weihbischof Dr. Matthias Heinrich und feierte aus Anlass des 200. Geburtstages von P. Hermann Cohen in der Pfarrkirche die Heilige Messe zu dessen Gedenken.
Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst von einem kleinen Chor unter der Leitung von Karol Borsuk, der auf wunderbare Weise Teile der von Cohen komponierten „Messa a tre voci“ darbot. In seiner Predigt bezeichnete der Weihbischof den „ehrwürdigen Diener Gottes“ als einen „Konvertiten im wahrsten Sinne des Wortes“, nämlich als einen Menschen „der sich von Gott im Innersten verwandeln ließ“. Hermann Cohen konvertierte vom Judentum zum Katholizismus und gab für seinen Glauben seine verheißungsvolle Musikerkarriere auf, als er in den Karmeliterorden eintrat. Er sei durch seine Liebe zur Eucharistie und zu den Menschen ein echtes Vorbild, wenn es darum geht, „den Glauben zu leben und ihn mit aller Konsequenz zu leben!“ Bei seinem Dienst an französischen Kriegsgefangenen infizierte sich Cohen mit Pocken und verstarb 1871 in Spandau. Am 20. Januar nächsten Jahres ist sein 150. Todestag - in unserer Gemeinde werden wir auch dann wieder ganz besonders für seine Seligsprechung beten

 

 

Minis aus St. Marien und St. Konrad radelten gemeinsam

So viele Fahrräder stehen selten am Gemeindehaus. Zu Beginn der Herbstferien radelten unsere Ministranten von Spandau nach Falkensee, um dort die Minis aus St. Konrad abzuholen. Zusammen ging es dann zurück nach St. Marien. Nach einem gemeinsamen Grill-Imbiss wurde den Falkenseern unsere (bald gemeinsame) Pfarrkirche gezeigt, die viele noch gar nicht kannten. Beim obligatorischen „Werwolf“-Spiel bildeten sich dann sogar Teams über Pfarreigrenzen hinweg - zurückfahren mussten die Konrad-Minis dann aber allein. In Zukunft sind noch mehr gemeinsame Aktivitäten geplant!

 

 

 

Verschobene Erstkommunionfeiern


Eine lange und ungewöhnliche Vorbereitungszeit hatten die Erstkommunionkinder. Am 31. Oktober, 14. und 21. November sowie im Frühjahr 2021 empfingen die Jungen und Mädchen jeweils am Vormittag und in kleinen Gruppen ihre erste heilige Kommunion. Aufgrund der Abstands- und Teilnehmerbegrenzung konnten diese Gottesdienste leider nicht mit der ganzen Gemeinde gefeiert werden. Für die Kinder war es aber dennoch ein berührendes Ereignis, denn sie folgten der Einladung Jesu: „Kommt und seht!“. In der Katechese wurde veranschaulicht, was die Kinder bei ihrer ersten Kommunion erlebten: die Begegnung mit Jesus im Sakrament verwandelt uns und durch uns die Welt!

 

Erntedank - fiel nicht aus,…

 

aber fiel in diesem Jahr ein wenig kleiner aus. Auch wenn die Senioren auf ihr traditionelles Beisammensein verzichteten, einen prächtig geschmückten Erntealtar gab es trotzdem. Hierfür ein herzliches Dankeschön an Frau Hänitz und Herrn Meyer, die „so ganz nebenbei“  dafür Zeit fanden.

 

75 Jahre Frieden in Deutschland
30 Jahre Deutsche Einheit


Fatima-Madonna zu Gast in Spandau

 

Dieses Jahr 2020 hat für Deutschland und den größten Teil Europas eine ganz besondere Bedeutung. Dürfen wir doch auf 75 Jahre Frieden in unserem Land und 30 Jahre deutsche Einheit, auf friedlichem Wege entstanden, zurückblicken. Daher ist 2020 ein ganz besonderes Jubiläumsjahr.


Die Gottesmutter äußerte in ihrer Botschaft in Fatima vom 13. Juli 1917 u. a. die Bitte, der Papst möge Russland ihrem „Unbefleckten Herzen“ weihen, dann würde der Welt eine Zeit des Friedens geschenkt werden und viele würden sich bekehren. Diese Bitte der Himmelskönigin wurde am 25. März 1984 in Rom vom Hl. Papst Johannes Paul II. erfüllt. Er weihte, mit allen Bischöfen der Erde, die Welt und besonders Russland dem „Unbeflecktem Herzen“ Mariens.


Die politischen Ereignisse der darauf folgenden Jahre führten dann zum Fall der Berliner Mauer und zum Zusammenbruch des Kommunismus in Osteuropa. Ein Grund, wie wir meinen, zum Danken. Aus diesem Anlass gibt das deutsche Fatima-Weltapostolat die Empfehlung einer Dankespilgerreise der deutschen Fatima-Nationalmadonna auf ihrem Weg durch die deutschen Bistümer. Es wird damit jeder Gemeinde, in der die Nationalmadonna sich aufhält, nahegelegt, diese Gedanken des Dankes mit in ihre Feierlichkeiten aufzunehmen. Da die aktuelle Weltlage zeigt, dass Friede nicht selbstverständlich ist, wollen wir zudem um Frieden für den Nahen Osten und andere
Krisenregionen der Welt sowie weiterhin für Deutschland bitten.


Vom 2. bis 10. Oktober ist die Fatima-Nationalmadonna im Erzbistum Berlin unterwegs und am Freitag, 9. Oktober, begrüßen wir sie in Spandau, in der Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen. Um 16.00 Uhr findet dort eine Rosenkranzandacht statt, um 17.00 Uhr feiern wir die Heilige Messe mit Festpredigt und um 18.00 Uhr endet ihr Besuch in Berlin mit einer Sakramentsandacht. Alle Gläubigen sind herzlich dazu eingeladen - nähere Infos werden rechtzeitig veröffentlicht.

 


Gerd Schlüter, Leiter Fatima-Weltapostolat Erzbistum Paderborn
Pfr. Thorsten Daum, Beauftragter für das Fatima-Weltapostolat im Erzbistum Berlin

 

 

Firmung 2020

 

Auf das Sakrament der Firmung haben sich 40 Jugendliche aus den Gemeinden Maria, Hilfe der Christen und St. Joseph gemeinsam vorbereitet. Die Firmung spendete Erzbischof Dr. Heiner Koch am Samstag 19.September den Firmlingen aus St. Marien und am Sonntag 27. September den Firmlingen von St. Joseph in unserer Pfarrkirche Maria, Hilfe der Christen. Aufgrund der Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie wurde die Firmung, die ursprünglich im Mai gespendet werden sollte, auf den September verschoben.

 

Der neue Gemeindereferent für den Pastoralen Raum Spandau-Nord/Falkensee

 

Seit dem 1. August ist Herr Andreas Topp als Gemeinderefent im Pastoralen Raum Spandau-Nord/Falkensee tätig. Er ist u.a. der Ansprechpartner für Jugendliche.

 

"Liebe Leserin, lieber Leser,


ich heiße Andreas Topp und ich werde ab 1. August als Gemeindereferent im Pastoralen Raum Spandau-Nord / Falkensee arbeiten.


Örtliche Schwerpunkte meiner Arbeit werden wohl die Pfarrei Maria, Hilfe der Christen und die Pfarrei St. Joseph sein. Bisher habe ich verschiedene Vorgespräche geführt und dabei haben sich viele Perspektiven für spannende und fruchtbare Tätigkeitsfelder für mich ergeben, sei es nun Erstkommunionvorbereitung, Kinder und Jugendarbeit, RKW oder vieles andere mehr. Wo genau ich einsteigen werde, steht zum Redaktionsschluss noch nicht fest, das wird sich in meinen ersten Arbeitswochen klären.

 

Aber eines ist mir jetzt schon gewiss: Auch in Spandau wird die kirchliche Arbeit ganz wesentlich von engagierten und kompetenten Ehrenamtlichen mitgetragen und ich freue mich darauf, diese (besser gesagt: Euch) kennenzulernen und auf eine gute Zusammenarbeit!

 

Darüber hinaus ist Spandau ein Bezirk (ein Städtchen) in dem zur Zeit vieles passiert, ich denke da an Siemensstadt 2.0 oder die großen Baugebiete an der Havel. Ich wohne mit meiner Frau und unseren beiden Töchtern seit 2005 im evangelischen Johannesstift. Früher, als die Kinder noch klein waren, waren wir in der Gemeinde St. Lambertus aktiv. Als die Töchter größer wurden, verlagerte sich mein Engagement auf die Pfadfinderarbeit im ev. Johannesstift. Außerdem bin ich in der christlichen Lebensrechtsbewegung aktiv, im Verein KALEB e.V. Vielleicht kann ich einige Erfahrungen, die ich auf diesen beiden Feldern machen durfte auch in meine hauptberufliche Arbeit einbringen.

 

Die letzten drei Jahre habe ich als Gemeindereferent in Reinickendorf- Nord in St. Franzskus gearbeitet. Dort gelang mir der Wiedereinstieg in diesen Beruf, nachdem ich - aufgrund der Finanzkrise des Erzbistums - jahrelang als Religionslehrer und Anzeigenvertreter für das Spandauer Volksblatt gearbeitet habe.


Nun freue ich mich darauf, in Spandau leben und arbeiten zu können und mit Ihnen zusammen an der Gestaltung des neuen Pastoralen Raumes mitwirken zu dürfen.

 

Herzliche Grüße,
Andreas Topp"

 

 

Die Schulleiterin der KSBL verabschiedet sich in den Ruhestand

 

Im Jahr 1977 hatte Irmgard Treimer an der Katholischen Schule Bernhard Lichtenberg (KSBL) als Lehrerin begonnen, seit 2001 war sie Schulleiterin der KSBL, zum 1. August 2020 trat sie in den Ruhestand ein. So gerne hätten wir sie mit einem festlichen Gottesdienst und einem fröhlichen Fest vor den Sommerferien verabschiedet. Doch es kam anders als wir es bereits geplant hatten, Corona hat eine feierliche Verabschiedung unmöglich gemacht.

 

 

Der neue Schulleiter der KSBL

 

Als neuer Schulleiter der KSBL stellt sich im Pfarrbrief Oktober/November 2020 Herr Dietmar Einacker vor. Er ist Lehrer für Deutsch, Mathematik, Sport und Katholische Religionslehre und war an bereits an Katholischen Schulen als Lehrer tätig.

 

 

30. Jubiläum der Priesterweihe von Pfarrer Daum

 

Am 30. Juni 2020 feierte Pfarrer Daum das 30. Jubiläum seiner Priesterweihe. Wegen der Maßnahmen zur Einschänkung der Corona-Pandemie konnte die Feier nur in einem kleineren Rahmen begangen werden.

 

"DANKE


Für die vielen Gratulationen anlässlich des 30. Jubiläums meiner Priesterweihe am 30. Juni danke ich Ihnen sehr herzlich! Sie haben mir mit dem festlichen Gottesdienst, der anschließenden Begegnung im Pfarrgarten und dem wunderbaren Geschenk eine große Freude bereitet. Mit so viel Segenswünschen im Gepäck blicke ich zuversichtlich in die Zukunft!


Ihr Pfarrer Thorsten Daum"

 

 

Da müssen wir ran: die Orgel in Maria, Hilfe der Christen


Eins steht fest: an die Orgel in unserer Pfarrkirche müssen wir ran. Nicht wir, sondern die Fachleute. Denn um das Instrument mittelfristig zu erhalten, Schäden zu beseitigen und die volle Klangqualität zumindest wieder herzustellen, kommen wir um eine Sanierung der Orgel nicht herum. Die 1959 - nach der Zerstörung der ersten Orgel - von der Firma Anton Feith neu gebaute „Königin der Instrumente“ kann schon seit einiger Zeit nicht mehr zeigen, was alles in ihren 30 Registern steckt. Dass wir dies kaum merken, ist vor allem dem Können unseres Kirchenmusikers, Herrn Reichert, zu verdanken. Doch nun müssen
wir handeln, sonst ist die Orgel bald nicht mehr zu retten, was ein herber Verlust wäre! Der Kirchenvorstand prüft derzeit, ob wir uns Reparaturkosten in Höhe von mindestens 250.000,- Euro überhaupt leisten können. Ohne Spenden und ein gut geplante „Fundraising“ wird uns die Rettung der Orgel nicht gelingen. Sie werden in Zukunft noch öfter über dieses Thema informiert, denn wir hoffen auf breite Unterstützung - auch kreative Ideen sind gefragt. Eine allererste Kollekte für die Orgelsanierung erbitten wir in den Sonntagsmessen am 01. März - quasi als Startschuss für dieses ehrgeizige Projekt!

 

Sternsinger unterwegs


Unter der Leitung unserer Gemeindereferentin Gabriele Hänitz war die Sternsinger-Aktion in diesem Jahr wieder ein großer Erfolg. Viele Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gestalteten die Hl. Messe mit und besuchten am 1. Wochenende des neuen Jahres die Familien in St. Marien und in St. Lambertus, segneten die Häuser und Wohnungen und sammelten unter dem Leitwort „Frieden! Im Libanon und weltweit!“ Geld für Kinder in Not.


Vielen Dank an alle Spender und alle, die diese Aktion mitgetragen haben.




Stand: 29.01.2021 17:48