Die Anmeldung zum Erstkommunionkurs ist am 15./16. Juni jeweils um 11.00 Uhr im Pfarrbüro möglich.
Am Sonntag, 23. Juni feiern wir gemeinsam im Pastoralen Raum Spandau Nord/Falkensee das Fest Fronleichnam. Die heilige Messe beginnt um 10.00 Uhr in Maria, Hilfe der Christen. Anschließend führt eine eucharistische Prozession durch die Altstadt zur Kirche St. Marien am Behnitz. Zum Ausklang findet ein Picknick im Pfarrgarten in der Galenstraße statt. Bitte bringen Sie dazu Fingerfood mit.
Die Anmeldung zur diesjährigen Herbstfahrt ist jetzt möglich: Hier geht es zur HeFa-Seite

Aktuelles aus dem pastoralen Raum

 
 
 

Wahlen zum Kirchen-
vorstand und zum Pfarrgemeinderat im November 2019

Am Samstag/Sonntag, dem 23./24. November 2019 stehen turnusmäßig nach vierjähriger Amtszeit die Wahlen zum Pfarrgemeinderat und zum Kirchenvorstand an. In Hinblick auf die Bildung einer gemein-samen Pfarrei am 1. Januar 2022 gelten einige Besonderheiten. Die Doppelstruktur von Pfarr-
gemeinderat (neuer Name: Pfarreirat, im Sinne eines Pastoralrates) und Kirchen-
vorstand (der das Vermögen der Kirchengemeinde verwaltet) bleibt aus kirchen- und staatskirchenrechtlichen Gründen bestehen, die Amtszeit wird von jetzt 4 auf 3 Jahre bzw. 2 x 3 Jahre verkürzt. Weitere Informationen finden Sie unten auf dieser Seite.

 

 

 

„Meilenstein-Gespräch“ zwischen Erzbistum und Pastoralem Raum


Das erste Jahr der Entwicklungsphase auf dem Weg zu einer gemeinsamen Pfarrei ist vorüber. Am 16. Februar 2019 hatten die Arbeitsgruppen unseres Pastoralausschusses ihre Ergebnisse zusammengetragen. Diese wurden ans Erzbistum weitergeleitet, und am 11. April traf sich der Steuerkreis des Pastoralausschusses mit Vertretern der Prozessbegleitung „Wo Glauben Raum gewinnt“ und Vertretern aus dem Bereich Sendung des Erzbischöflichen Ordinariats (EBO). Das waren Markus Weber (Leiter der Servicestelle „Projekte und Prozesse“), Christopher Maaß (Prozessbegleitung), Hermann Fränkert-Fechter (Bereich Pastoral, stellvertretender Bereichsleiter) und Peter Kloss-Nelson (Personal – Sendung, Einsatz und Begleitung).


Man nennt solche Gespräche dort „Meilenstein-Gespräche“. Es wurde Rückblick gehalten auf das erste Jahr der Entwicklungsphase, und wir haben Aspekte für ein Pastoralkonzept besprochen. Denn dessen Erarbeitung ist Aufgabe für das zweite Jahr der Entwicklungsphase. Am Ende, im Herbst 2020, sollen im Pastoralkonzept die Prioritäten und Schwerpunkte der neuen, gemeinsamen Pfarrei dargestellt werden, es sollen die „Gemeinden“ benannt werden, aus denen die Pfarrei bestehen soll, und es wird ein Vorschlag gemacht, welche Heilige oder welcher Heilige Pfarrpatronin oder Pfarrpatron werden soll. Das Ganze wird in einem weiteren „Meilensteingespräch“ besprochen.


Im dritten Jahr geht es dann um die Entwicklung der Pastoralstruktur der künftigen Pfarrei. Die Pfarreien und Orte kirchlichen Lebens klären gemeinsam die notwendigen Struktur-, Finanz- und Personalfragen.

 

Voraussichtlich am 1. Januar 2022 sollen die drei bisherigen Pfarreien St. Konrad von Parzham (Falkensee), Maria, Hilfe der Christen (Spandau), St. Joseph (Siemensstadt/Haselhorst) und die Gemeinde St. Johannes d. Täufer (Dallgow-Döberitz, Pfarrei St. Marien, Brieselang) zu einer einzigen neuen Pfarrei werden.

 

Wahlen zum Kirchenvorstand und zum Pfarrgemeinderat im November 2019


Am Samstag/Sonntag, dem 23./24. November 2019 stehen turnusmäßig nach vierjähriger Amtszeit die Wahlen zum Pfarrgemeinderat und zum Kirchenvorstand an. In Hinblick auf die Bildung einer gemeinsamen Pfarrei am 1. Januar 2022 gelten einige Besonderheiten. Die Doppelstruktur von Pfarrgemeinderat (neuer Name: Pfarreirat, im Sinne eines Pastoralrates) und Kirchenvorstand (der das Vermögen der Kirchengemeinde verwaltet) bleibt aus kirchen- und staatskirchenrechtlichen Gründen bestehen, die Amtszeit wird von jetzt 4 auf 3 Jahre bzw. 2 x 3 Jahre verkürzt.


Wahlen zum Kirchenvorstand


Gewählt wird im November 2019 in allen Pfarreien wie üblich die Hälfte der zu wählenden Mitglieder des Kirchenvorstands. Die im November 2015 für acht Jahre gewählten Mitglieder bleiben im Amt.
Bei der Gründung der neuen Pfarrei entsendet jede der alten Pfarreien, um Kontinuität zu wahren, eine bestimmte Anzahl von Vertretern (voraussichtlich vier) in den ersten, den Gründungskirchenvorstand der neuen Pfarrei. Die Amtszeit aller anderen Mitglieder der Kirchenvorstände endet am 31. Dezember 2021.


Wahlen zum Pfarrgemeinderat


In der neuen Pfarrei wird es einen „Pfarreirat“ für die ganze Pfarrei und „Gemeinderäte“ für die einzelnen Gemeinden geben, aus denen die Pfarrei besteht. Diese Gremien werden nach Konstituierung der neuen Pfarrei gewählt.
Die Amtszeit der bisherigen Pfarrgemeinderäte endet somit mit Errichtung der neuen Pfarrei am 1. Januar 2022.


Die Pfarrgemeinderäte hatten die Wahl, ob jetzt noch einmal neu gewählt werden soll oder ob sich die Amtszeit verlängert. Es gilt folgendes:

 

  • In St. Konrad von Parzham (Falkensee) und Maria, Hilfe der Christen (Spandau) werden am 23./24. November 2019 Pfarrgemeinderäte regulär für eine Amtszeit bis zum 31. Dezember 2021 gewählt.
  • In St. Joseph (Siemensstadt/Haselhorst) verlängert sich die Amtszeit des derzeitigen Pfarrgemeinderats bis zum 31. Dezember 2021. Im November 2019 findet keine Wahl statt.


Franz-Josef Esser

 

Der Pastoralausschuss auf Sozialraumerkundung


Die Mitglieder des Pastoralausschusses machten sich am ersten Samstag im Advent, dem 1. Dezember, per Bus auf eine „Sozialraumerkundung“. Wir besuchten nicht Kirchen und Gemeindezentren, sondern typische Wohnviertel in unserer künftigen gemeinsamen Pfarrgemeinde. Wobei wir die Altstadt Spandau als bekannt voraussetzten und nicht anfuhren. Organisiert hatte die Tour David Riebschläger. Danke!


Start war am U Bahnhof Siemensdamm in der Pfarrei St. Joseph, von da aus ging es zum Halemweg. Die Häuser dort gehören zu den ehemaligen Wohnungsbauten für Siemens-Mitarbeiter. Heute leben hier viele Familien in finanzieller Not. Auf der Straße trafen wir den evangelischen Pfarrer Michael Maillard; seine Einschätzung des Sozialraums: Es ist schwer, Menschen für die Kirche zu gewinnen.
Beim Vorüberfahren warfen wir einen Blick auf die alte Siemens-Hauptverwaltung. Hier soll ein neuer Campus mit 3000 Wohnungen entstehen.


Im Lutherkiez in der Spandauer Neustadt – entstanden am Ende des 19. Jahrhunderts in der Zeit des industriellen Aufschwungs in Spandau ‑ erläuterte Barbara Nowak die Geschichte und die aktuelle soziale Lage: Es wohnen heute sehr viele Familien mit ausländischem Hintergrund hier, die meisten arabischer und türkischer Herkunft. Die Verweildauer im Kiez ist nicht lang, viele Menschen leben von Hartz IV oder sind Aufstocker. Bezirk und Kirchen machen soziale Angebote im Kiez: Quartiersmanagement, Mädchentreff, der gemeinnützige Verein Kommunikation und Aktion für Frauen “Eulalia Eigensinn“, das evangelische „Paul-Schneider-Haus“; als katholischer Beitrag mag die nicht so weit entfernte Suppenküche des Dekanats Spandau im Gemeindehaus von Maria, Hilfe der Christen gelten, die vollständig von Ehrenamtlichen betrieben wird.


Zufällig war Pfarrer Stefan Kuhnert an der Lutherkirche. Er erläuterte uns seine Sicht des sozialen Raumes und ließ uns einen Blick in die Kirche werfen, die in den 1990er-Jahren umgebaut wurde. Ein Teil des Kirchengebäudes enthält jetzt Mietwohnungen. Wir hörten die neue Orgel, an der Kirchenmusikerin Erika Engelhardt gerade für das Orgelkonzert am Nachmittag übte. Denn auch die Kirchenmusik ist ein Schwerpunkt der evangelischen Gemeinde dort.


Szenenwechsel zu den Pepita-Höfen in Hakenfelde: Hier werden aktuell circa 1000 Wohneinheiten gebaut. Die evangelische Wichern-Radeland-Gemeinde hat zusammen mit der Gemeinde Maria, Hilfe der Christen begonnen, Neuzugezogenen ein Begrüßungsschreiben und beide Gemeindebriefe in den Briefkasten zu stecken. Im Advent gaben die Gemeinden dort ein kleines Straßenkonzert mit adventlicher Bläsermusik.
Insgesamt werden in den nächsten 20 Jahren ca. 30.000 Wohneinheiten in der Wasserstadt und anderen Neubaugebieten im Bereich des Pastoralen Raumes entstehen.


Im Kontrast dazu spazierten wir zur Waldsiedlung Hakenfelde, entstanden zwischen 1914 und 1925 und heute eine Siedlung mit vielen Kindern. Hier liegt das von der Pfarrgemeinde Maria, Hilfe der Christen getragene St. Elisabeth Seniorenheim, wo wir zu Mittag aßen. Das 1928 gebaute Haus war mit seiner Hauskapelle Keimzelle der St.-Lambertus-Gemeinde, bis diese 1975 ihr jetziges Gemeindezentrum in der Cautiusstraße erhielt.


Durch den Spandauer Forst und über die Steinerne Brücke – zu Mauerzeiten gesperrte Grenze ‑ ging es nach Schönwalde-Glien in der Pfarrei St. Konrad. Hier fuhren wir leider nur durch.


In Falkensee erläuterte uns Thomas Zylla, 1. Beigeordneter und Baudezernent von Falkensee, die soziale Struktur. Die Stadt – benannt mit dem Kunstwort Falkensee aus Falkenhagen und Seegefeld ‑ hat heute 45.000 Einwohner, die Einwohnerzahl hat sich seit der Wende verdoppelt. 80% der Einwohner sind zugezogen, oft aus dem Westen. Für 2030 wird mit 50.000 Einwohnern gerechnet. Die Grundstückspreise sind enorm gestiegen, die Mieten sind ebenfalls sehr teuer geworden. Die meisten Häuser sind Einfamilienhäuser. Soziale Notlagen treten versteckt auf. Aber es gibt sie.


Der Bahnhof von Dallgow-Döberitz, früher zwischen den Ortschaften Rohrbeck und Dallgow gelegen, ist das neue Zentrum, auf dem gerade ein Weihnachtsmarkt stattfand. Jochen Wettach gab ortskundig Auskunft. Jetzt wissen wir auch, dass Döberitz heute kein Ort mehr ist, sondern nur eine historische Reminiszenz: Das Dorf musste Ende des 19. Jahrhunderts einem Truppenübungsplatz weichen. Zur Kirchengemeinde gehören auch Elstal (Kommune Wustermark) und Seeburg (Kommune Dallgow-Döberitz). Die Zahl der Katholiken ist traditionell nicht hoch, aber steigt durch Neugezogene an. Es gibt viele Kinder, Kitas und sogar ein Gymnasium.


Mit der letzten Station, wieder in der Pfarrei St. Joseph, schloss sich der Kreis. Zum Abschluss erwartete uns Pfarrer Dr. Hans Hausenbiegl an der Gartenfelder Straße / Paulsternstraße und gab einen Einblick in die Verhältnisse in Haselhorst.


Vielen im Pastoralausschuss war gar nicht klar, in welchem Ausmaß die Zahl der Bewohnerinnen und Bewohner im Raum unserer künftigen neuen Pfarrgemeinde noch wächst. Die Unterschiedlichkeit in den Lebenssituationen der Menschen, die hier leben, war beeindruckend. Für das Pastoralkonzept, das der Pastoralausschuss im Jahr 2019 erstellen wird, gab es wichtige Hinweise und Anregungen. Der Tag hat sich gelohnt.


Tessa Bertram, Franz-Josef Esser

 

Arbeitsgruppen

Der Pastoralausschuss hat mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die den Pastoralen Raum jeweils unter einem bestimmten Thema beobachten. Es sind folgende Arbeitsgruppen:
 

  • Diakonisches Handeln
  • Finanzen / Verwaltung
  • Katechese/ Weitergabe des Glaubens
  • Kinder / Jugend
  • Liturgie / Geistliches Leben
  • Öffentlichkeitsarbeit.
     

Bei den Arbeitsgruppen können nicht nur Mitglieder des Pastoralausschusses mitmachen. Sie alle sind eingeladen, sich einzubringen! Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, sprechen Sie Pfarrer Daum oder eine/n der Vertreterinnen oder Vertreter der Pfarrei im Pastoralausschuss an, oder Sie wenden sich per E-Mail an die Pfarrassistentin Anna Ristow, zum Kontaktformular » .




Stand: 22.05.2019 17:16