Sonntag: 25. August: Gemeindefest in St. Lambertus.
Beginn mit der heiligen Messe um 10.00 Uhr auf dem Freigelände neben dem Gemeindezentrum Cautiusstraße, anschließend Gemeindefest.
Die heiligen Messen um 9.30 Uhr in der Pfarrkirche und um 11.15 Uhr in St. Lambertus fallen aus, die hl. Messe in St. Elisabeth um 18.00 Uhr findet statt.

Die Anmeldung zur diesjährigen Herbstfahrt ist jetzt möglich: Hier geht es zur HeFa-Seite

Pastoraler Raum - Gremien und Personalia

Der Pastoralausschuss hat seine Arbeit aufgenommen

Am 5. März 2018 ist der Pastorale Raum Spandau-Nord/Falkensee von Erzbischof Dr. Heiner Koch feierlich gegründet worden, zu dem unsere Pfarrgemeinde seitdem gehört. Die nächsten drei Jahre gelten als „Entwicklungsphase“, die mit der Errichtung einer neuen, größeren Pfarrei enden wird. Zu dieser Pfarrei werden nach dem Willen des Erzbistums die jetzigen Pfarreien St. Joseph (Siemensstadt), Maria, Hilfe der Christen (Spandau) und St. Konrad von Parzham (Falkensee) zusammengeschlossen; hinzu kommt die Gemeinde St. Johannes der Täufer (Dallgow-Döberitz) aus der Pfarrei St. Marien (Brieselang). Bis dahin behalten die bestehenden Gremien – Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände – alle Rechte und Entscheidungsbefugnisse für ihre jeweilige Pfarrei.

Inzwischen hat die Arbeit im Pastoralen Raum begonnen, die Gremien haben sich getroffen und begonnen, ihre Arbeit zu strukturieren.

 

Leitung

Leiter der Entwicklungsphase Pfarrer Thorsten Daum Telefon Festnetz: 030 353963-22
Telefon Handy: 0171 8684175
Verwaltungsleiterin Dr. Monika Schattenmann Telefon Handy: 0172 5746468 Monika.Schattenmann@erzbistumberlin.de
Moderatorin Tessa Bertram  
Pfarrassistentin Anna Ristow  

 

 

Pastoralausschuss

 

Das zentrale Gremium der Entwicklungsphase bildet der Pastoralausschuss, dem Vertreter der Pfarreien und der Orte kirchlichen Lebens angehören. Hier werden alle Absprachen und Entscheidungen über relevante Themen des Pastoralen Raums auf die neue Pfarrei hin getroffen. Der Pastoralausschuss diskutiert das Pastoralkonzept und die Pastoralstruktur der künftigen Pfarrei. Er setzt Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen ein, die Vorlagen erarbeiten. Beschlüsse des Pastoralausschusses müssen durch die Kirchenvorstände und Pfarrgemeinderäte der weiterhin selbständigen Pfarreien bestätigt und damit gültig gemacht werden.

 

Dem Pastoralausschuss gehören alle Seelsorgerinnen und Seelsorger des Pastoralen Raumes an, für uns also Pfarrer Thorsten Daum, Vikar David Hassenforder, Vikar P. Czeslaw Miszczyk SDB und Gemeindereferentin Gabriele Hänitz. Als ehrenamtliche Vertreterinnen und Vertreter unserer Pfarrei haben Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand Christine Brömmling, Jessica Junge-Bretschneider und Franz-Josef Esser benannt, Vertreter sind Stephan Peters und Jan-Stefan Hambach. Außerdem sind mehrere Personen im Pastoralausschuss, die zu unserer Pfarrei gehören, aber überpfarrlich als Vertreterinnen und Vertreter von „Orten kirchlichen Lebens“, Gruppen, Vereinen, Verbänden und Institutionen mitarbeiten: - Silke Bährens (Marriage Encounter) - Lukas Brömmling (Jugend) - Winfried Brömmling (Pfadfinder) - Anke Hömig (Bernhard-Lichtenberg-Schule) - Renate Naschitzki (Seniorenheime) - Michael Reichert (Kirchenmusiker) - Steffi Rohrdanz-Stas (Jugendreferat im Dekanat) - Schwester Anshwita (Franziskanerinnen) - Georg Michaelis (Kolpingsfamilie) - Marina Treptow (Caritasverband).

Steuerungsgruppe

Eine Steuerungsgruppe koordiniert die Arbeit des Pastoralausschusses und bereitet die Sitzungen vor. Ihr gehören neben den Mitgliedern der Leitung an: Erika Nietz (St. Joseph, Vertreter Thomas Janzen), Franz-Josef Esser (Maria, Hilfe der Christen),  David Riebschläger (St. Konrad),  Katharina Berger (für die Orte kirchlichen Lebens, Vertreterin Heike Schenkel).

Arbeitsgruppen

Der Pastoralausschuss hat mehrere Arbeitsgruppen gebildet, die den Pastoralen Raum jeweils unter einem bestimmten Thema beobachten. Es sind folgende Arbeitsgruppen:

  • Diakonisches Handeln
  • Finanzen / Verwaltung
  • Katechese/ Weitergabe des Glaubens
  • Kinder / Jugend
  • Liturgie / Geistliches Leben
  • Öffentlichkeitsarbeit.

Bei den Arbeitsgruppen können nicht nur Mitglieder des Pastoralausschusses mitmachen. Sie alle sind eingeladen, sich einzubringen! Wenn Sie an einer Mitarbeit interessiert sind, sprechen Sie Pfarrer Daum oder eine/n der Vertreterinnen oder Vertreter der Pfarrei im Pastoralausschuss an, oder Sie wenden sich per E-Mail an die Pfarrassistentin Anna Ristow, zum Kontaktformular .

 

Dr. Monika Schattenmann stellt sich vor

Liebe Gemeindemitglieder,

 

mein Name ist Monika Schattenmann, und ich darf Sie und Ihre Gemeinden seit dem 1.10. 2018 als Verwaltungsleiterin der Pastoralen Räume Spandau-Süd und Spandau-Nord/Falkensee bei der Pastoralen Neugestaltung unterstützen.

Eugen Roth dichtete einst: „Ein Mensch sagt – und ist stolz darauf -/ Er geh in seinen Pflichten auf./ Bald aber, nicht mehr ganz so munter,/ Geht er in seinen Pflichten unter.“

Damit dies in Ihren Pfarreien nicht passiert, dient meine Arbeit insbesondere der Entlastung der beiden Leiter der Pastoralen Räume, Pfarrer Gewers (Süd) und Pfarrer Daum (Nord) von den vielfältigen Verwaltungsaufgaben sowie der Beratung und Unterstützung der Pfarrgremien.

Als gebürtige Saarländerin führte mich mein Studium der Politikwissenschaft und der Nordamerikastudien von Saarbrücken nach Bonn und Louisiana (USA). Nach meinem Magisterabschluss trat ich meine erste Stelle als persönliche Referentin des Vizepräsidenten der Universität in Erfurt an. Es folgte ein weiterer USA-Aufenthalt in Los Angeles, bei dem ich vor allem an meiner Promotion arbeiten konnte. Wieder in Deutschland übernahm ich die Koordination eines Forschungsverbundprojektes in Erfurt, bevor ich meine erste Elternzeit nahm und mit meinem Mann Richtung Berlin umzog. Keine zwei Jahre später, das nächste Kind war unterwegs, entschieden wir uns 2010 für eine dauerhafte Bleibe im schönen Falkensee.

Beruflich ging es im Wissenschaftsmanagement für mich weiter: Fünf Jahre als Geschäftsführerin des Landeshochschulrats Brandenburg und als wissenschaftliche Referentin im Wissenschaftsministerium in Potsdam und schließlich noch ein Jahr als Gremienreferentin einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in Berlin.

Privat fanden wir schnell eine Heimat in der Pfarrei St. Konrad von Parzham, wo unser drittes Kind getauft wurde und die beiden Großen inzwischen schon ihre Erstkommunion feiern durften.

Wenn ich neben Familie und Beruf die Zeit finde, arbeite ich gerne im Garten, sitze an der Nähmaschine, lese oder spiele Volleyball.

Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe. Darauf, viele neue Menschen kennenzulernen, neue Orte zu entdecken, spannende Gespräche zu führen und auf konstruktive Arbeitsprozesse zur „Förderung der Einheit in der Vielfalt“. Es gilt, uns den neuen Herausforderungen in Kirche und Gesellschaft zu stellen und dabei unseren Glauben lebendig zu halten – ein Thema, das für mich eine Herzensangelegenheit ist.

Ein Sprichwort sagt: „Zuhause ist da, wo dein Herz ist.“ In diesem Sinne hoffe ich, dass wir alle zusammen in den neuen Pastoralen Räumen zuhause sein werden und dort unser ganz persönliches „Seelenschutzgebiet“ (wieder Eugen Roth) finden.

 

 

Tessa Bertram und Anna Ristow stellen sich vor

Zwei weitere Mitarbeiterinnen unterstützen im Auftrag des Erzbistums Berlin Pfarrer Thorsten Daum als Leiter des Pastoralen Raumes:

 

 

Tessa Bertram

als Moderatorin und

Anna Ristow

als Pfarrassistentin

 

 

 

 

 

Wir haben beiden ein paar Fragen gestellt – hier sind die Rückmeldungen:

 

Was verbanden Sie mit „Spandau“, bevor Sie mit der Mitarbeit im Pastoralen Raum begonnen haben?
Tessa Bertram (T. B.): Leider relativ wenig! Ich kannte vorher von Spandau nur die Havel, den Bahnhof und Ikea. Und ich wusste, dass die Spandauer keine „Berliner“ sind, sondern eben Spandauer. Jetzt kenne ich natürlich viel mehr, lerne die verschiedenen Gemeinden kennen und bekomme eine ganz andere Beziehung zu Spandau.
Anna Ristow (A. R.): Ich kannte Spandau vorher schon durch Orgelvertretungsdienste ‑ sowohl in Maria, Hilfe der Christen als auch in der Behnitz-Kirche. Sogar Dallgow-Döberitz war mir vorher schon bekannt, allerdings nicht durch die Kirche. Dort hatte ich vor einiger Zeit mal nach einer Unterstellmöglichkeit für mein Pferd gesucht.

Interessant ist immer der „frische Blick“ von jemand, der irgendwo neu und zunächst fremd anfängt. Wie waren Ihre ersten Eindrücke von den Verhältnissen in unseren Pfarrgemeinden, von den Leuten, den Gebäuden im Pastoralen Raum?
T. B.: Diese Frage ist wirklich schwer zu beantworten! Der pastorale Raum Spandau-Nord/Falkensee ist so groß und so unterschiedlich, dass ich keine pauschale Antwort geben kann. Ich sehe aber viele engagierte Menschen, die bereit sind, sich gemeinsam auf den Weg zu machen.
A. R.: Ich denke, dass die Kirchen und Räume in den Pfarrgemeinden sehr unterschiedlich, aber gut abgestimmt sind auf die jeweiligen Bedürfnisse der Gemeinden. Durch die Unterschiedlichkeit der Gebäude gibt es fast für jeden Anlass und für jede Gemeindeaktion den richtigen Raum in der neuen Großpfarrei. Zu den Menschen kann ich sagen, dass ich bis jetzt viele Einzelne kennenlernen durfte, die sehr engagiert sind, und das ist ein großer Schatz für die Gemeinde. Gleichzeitig glaube ich aber auch, dass, vor allem wegen der Größe der Pfarrei, das ehrenamtliche Engagement immer wichtiger werden wird und hier alle dazu aufgerufen sein werden, zu sehen, wie sie sich in der Pfarrei mit einbringen können.

Gibt es „Highlights“? Finden Sie etwas besonders außergewöhnlich oder gelungen bei uns? Und umgekehrt: Wo sehen Sie den größten Entwicklungsbedarf?
T. B.: Bei den Highlights denke ich gleich an den Eröffnungsgottesdienst im März 2018, bei dem ein Chor, zusammengestellt aus verschiedenen Chören des neuen pastoralen Raums, gesungen hat. Das ist für mich symbolisch für den Prozess: gemeinsam Dinge tun und dabei das Eigene nicht verlieren.
Über den Entwicklungsbedarf kann ich nicht viel sagen, ich lerne ja selbst gerade erst den Pastoralen Raum besser kennen. Aber es wird in Spandau nicht anders sein als im Rest von Deutschland: Wir müssen uns auf den Kern der Botschaft Christi besinnen. Wir müssen den Menschen besser vermitteln, wofür wir stehen, warum wir Christen sind.
A. R.: Ein persönliches Highlight für mich ist architektonisch und künstlerisch die Behnitz-Kirche.
Zu fördern ist sicherlich das Aufeinander-Zugehen der einzelnen Gemeinden. Es wird wichtig sein, gemeinsame Feste zu feiern und gemeinsame Veranstaltungen zu haben, sich gegenseitig über die verschiedenen Gemeinden hinweg gut über alle Aktivitäten zu informieren, aber auch die Gemeinden vor Ort zu stärken. Die Balance dieser beiden Seiten wird aufgrund der Größe der Pfarrei sehr wichtig sein. Ich hoffe, dass dieser gesamte Prozess auch von vielen als Chance gesehen wird, die weitere Entwicklung der Pfarrei und das Leben und die Gemeinschaft in dieser selbst mitzugestalten.

Welche „Stationen“ in Kirche und Gemeinde waren in Ihrem Leben bis jetzt bedeutsam? Haben Sie Lieblingslieder im Gottesdienst, Lieblingsfeste, Lieblingsheilige?
T. B.: Ich bin seit meiner Kindheit überzeugte Anhängerin der Sternsinger. Bei dieser Aktion sammeln Kinder Geld für andere Kinder, die es sehr viel schlechter haben, und bringen den Segen für das neue Jahr. Mir ist es wichtig, die Kinder dabei zu unterstützen. Deshalb bin ich auch in diesem Jahr wieder „Kamel“ und begleite die Gruppen in unserer Gemeinde.
Seit 12 Jahren arbeite ich ehrenamtlich für den Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) in Berlin und leite dort seit 8 Jahren den Wirtschaftsbeirat. Eine Aufgabe, die mir viel Freude macht, denn es gibt viel zu tun in Berlin!
Seit 3 Jahren bin ich nun auch im Diözesanrat der Berliner Katholiken und lerne viel über das Bistum und die vielen Menschen, die es ausmachen.
A. R.: Von 2014 bis 2017 war ich Kirchenmusikerin in Herz-Jesu Tegel, und nun bin ich seit Dezember 2018 Kirchenmusikerin in der Rosenkranzbasilika in Steglitz. ‑ Ich habe sehr viele Lieblingslieder im Gottesdienst, aber ganz besonders gerne singe und spiele ich immer noch "Großer Gott wir loben Dich" und "O Jesu, all mein Leben bist du". Mein Lieblingsfest ist ‑- natürlich neben Weihnachten und Ostern ‑- der 1. Januar, das Hochfest der Gottesmutter Maria. Eine meiner Lieblingsheiligen ist Klara von Assisi, die voller Mut ihren Glauben radikal lebte und alles, was ihren Stand in der Gesellschaft ausgemacht hatte, für ihren Glauben aufgab. Gerade in unserer heutigen Zeit, in der wir Gläubigen oft in der Unterzahl zu sein scheinen, kann der Mut und die Radikalität von Klara ein Vorbild für uns alle sein.

Papst Franziskus ist wie…
T. B.: …ein Weckruf. Eine Chance, sich zurückzubesinnen auf das Wesentliche und neue Wege einzuschlagen!
A. R.: …ein neuer Wind. So viel steht fest.

Die Kirche ist für mich…
A. R.: ein großer Teil meines Lebens. Ich denke, dabei sollten wir uns auch immer wieder vor Augen führen, dass auch wir heute "die Kirche" sind und sie mitgestalten können (schon alleine dadurch, ob wir sonntags die Messe besuchen, oder es nicht tun) und dadurch auch Verantwortung tragen.

Zum Schluss…
T. B.: Wenn Sie Fragen haben zum pastoralen Prozess, dann freue ich mich, wenn Sie sich bei mir melden! Meine Email ist info@tessabertram.de
A. R.: Ich verrate noch ein paar Kleinigkeiten: Ich gehe sehr gerne und oft in die Oper, ich mag schlesische Marienlieder und ich bin schon auf dem Jakobsweg gelaufen und kann es nur jedem wärmstens empfehlen ‑ egal ob jung oder alt ‑, auch die letzten Kilometer des Weges sind schon ein Erlebnis!


Die Fragen stellte Franz-Josef Esser.

 




Stand: 10.05.2019 15:53